Die Prüfungskommission mit den drei Studienabsolventen (v.l.): Thomas Ludescher, Eduard Demetz, Daniel Muck, Daniel Niederegger, Jakob Augschöll, Roberto Gander, Hannes Kerschbaumer und Marina Giovannini.
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BLASMUSIK: Abschlusskonzert von drei Masterstudenten – Höchstpunktezahl mit Zusatzprädikat
Anspruchsvoll und facettenreich präsentierte sich am Samstag das Sinfonische Blasorchester Vorarlberg „Windwerk“ in von Toblach. Das Konzert unter dem Titel „Wind Perspectives“ wurde nicht vom Orchesterdirigenten Thomas Ludescher selbst dirigiert, sondern von seinen drei Studenten Jakob Augschöll, Daniel Muck und Daniel Niederegger. Für sie war es der Abschluss des Masterstudiums im Fach Blasorchesterleitung am Konservatorium in Bozen.
Das Prüfungsprogramm verlangte den drei Absolventen Höchstleistungen ab. Aufgeführt wurden ausschließlich Werke der Höchststufe mit einer breiten Palette an Klangfarben. Das Publikum erlebte dabei nicht nur technisch anspruchsvolle Literatur, sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie vielseitig Blasmusik klingt.
Zudem gab es drei Uraufführungen, denn als Teil der Prüfung mussten die Absolventen ein eigenes Werk dirigieren. Die drei Kompositionen ergänzten das Programm um persönliche musikalische Handschriften und fügten sich stimmig in den Konzertabend ein. Gerade dieser Wechsel zwischen etablierten Werken der internationalen Blasorchesterliteratur und neuen Eigenkompositionen verlieh dem Konzert zusätzliche Spannung. Zum Abschluss konnten sich die drei Studenten mit der Prüfungskommission über die Höchstpunktezahl und das Prädikat „Summa cum laude“ freuen.
Moderiert wurde der Abend von Katrin Berchtold, der neuen Obfrau des Orchesters. Mitfinanziert wurde das Projekt unter anderem von den Kulturabteilungen der beiden Länder Vorarlberg und Südtirol. Der Abend machte deutlich, welches Niveau die Ausbildung im Bereich Blasorchesterleitung erreicht hat und wie stark die Südtiroler Blasmusikszene mitunter von gut ausgebildeten Dirigenten geprägt ist.





